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Kaum ein anderer Computer-Pionier hat ein derart unglaubliches Comeback hingelegt wie der Apple-Gründer Steve Jobs. Seine eigene Firma hatte ihn 1985, ein Jahr nach Erscheinen des Macintosh, vor die Tür gesetzt, sein eigenes Computer-Projekt NeXT war in die Binsen gegangen, fast alle seine Freunde hatten ihn verlassen. Aber Steve ist einer von denen, die einen langen Atem haben und nicht aufgeben ...
Das Ergebnis war 1997 seine spektakuläre Rückkehr zu Apple und die Markteinführung des iMac, des mit über 6 Millionen verkauften Exemplaren "erfolgreichsten Computermodells aller Zeiten"! Und dass das nicht der letzte Coup aus der Feder von Steve bleiben sollte, das haben die letzten Jahre deutlich gezeigt: die Entwicklung und Markteinführung des Unix-basierten Mac OS X, der die iApplikationen iMovie, iPhoto, iTunes, iDVD etc., der MP3-Player iPod, und der wieder und wieder sensationelle Erfolg des iTunes Store, mit dem er der gesamten Branche vormachte, wie Online-Verkauf von Musik und Filmen geht.
Kein Zweifel: Es lohnt sich, die Geschichte dieses genialen Kopfes - innerhalb, außerhalb und dann wieder innerhalb von Apple - einmal richtig kennen zu lernen. "Das unglaubliche Comeback von Steve Jobs" ist mehr als eine gewöhnliche Biografie, und sie ist spannend und facettenreich geschrieben wie ein Krimi!
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Gebunden, mit edlem transluzentem Pergamentumschlag. Originalverpackt (in Schutzfolie eingeschweißt) - eine sehr lohnende Rarität und ein hochwertiges Geschenk!
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Leseprobe:
„Dezember 1992: Es ging alles zum Teufel. Seine Mitstreiter gaben ihn auf. Seine Freunde glaubten nicht mehr an ihn. Die Presse, die ihn so lange gefeiert hatte, schrieb vernichtende Kritiken. Ihm ging das Geld aus. Ein Riesenbatzen Geld - fast alles weg. Er hatte in ein paar Jahren zig Millionen verdient und stand nun kurz davor, es durch mehrere Fehlinvestitionen ebenso schnell wieder zu verlieren. Schon in ein paar Monaten konnte alles weg sein. In seinen Zwanzigern war er einer der reichsten Männer der Welt und berühmt, und jetzt, in den Dreißigern, was war aus ihm geworden? Einer von gestern? Ein Typ, der mal Glück gehabt hatte, nicht mehr? Ein gefallener Held, Opfer seines eigenen Hochmuts?
Er hatte sich geschworen, der Welt zu beweisen, dass es ein Fehler des Apple-Vorstands gewesen war, ihn zu feuern, dass er mit einer neuen großartigen Firma zurückschlagen und die Welt mit einem neu entwickelten Rechner noch einmal erobern könne. Und jetzt, nach sieben Jahren harter Arbeit, war Next, sein neues Projekt, einer der gewaltigsten Flops der amerikanischen Geschäftswelt. Apple verkaufte an einem Tag mehr Computer als Next im ganzen Jahr. Ende 1993 verschwand Steve Jobs aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit.
Und dann, nur zwei Jahre später, geschah etwas äußerst Merkwürdiges. Plötzlich stand er wieder im Scheinwerferlicht, aufrecht, triumphierend und reicher als je zuvor. Grund seiner Aufsehen erregenden Auferstehung: Jobs besaß noch eine andere Firma mit Namen Pixar, die zehn Jahre lang unbeachtet um ihre Existenz gekämpft hatte.
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Im November 1995 brachte Pixar den ersten vollständig am Computer erstellten Spielfilm heraus: Toy Story. Eine Woche darauf brachte Steve Jobs Pixar an die Börse und die Investoren rissen sich um die Aktien. Plötzlich war sein 70-Prozent-Anteil über eine Milliarde Dollar wert.
Und dann, gerade mal ein Jahr später, ging er zurück zu Apple, wo es in den letzten Jahren ständig abwärts gegangen war und man geradewegs auf den Konkurs zusteuerte. Im Sommer 1997 wurde Jobs übergangsweise zum Geschäftsführer ernannt und damit unvermutet zum Retter der Firma. Unter seiner Leitung stieg der Kurs der Apple-Aktie bis Ende 1999 von 13 Dollar auf 118 Dollar und der Schätzwert der Firma von 2 Milliarden auf 20 Milliarden Dollar. Ein unglaublicher Wiederaufstieg.
Am 5. Januar 2000 stand er wieder im Moscone Center auf dem Podium, wo er nur wenige Jahre zuvor mit dem voreiligen Nachruf im Wall Street Journal hatte fertig werden müssen. Diesmal allerdings trat er als siegreicher Held vor die Menge. Volle zwei Stunden und 13 Minuten verweilte er auf dem Podium. Wer außer Fidel Castro brachte es sonst noch fertig, sich so lange die Aufmerksamkeit seiner Anhänger zu sichern? 'Noch ein Letztes', sagte er schließlich nonchalant. Nach zweieinhalb Jahren des Zögerns und der Unentschlossenheit nehme er schließlich den Titel des Geschäftsführers von Apple Computer an.
..."
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